Suicide Songs ist der zweite Teil eines Performance-Zyklus, der die beiden
einzigen Gewissheiten des Lebens zum Inhalt hat: jedes Lebewesen muss Energie metabolisieren, um seine eigene Struktur zu erhalten, und jede Lebensformen auf der Erde ist endlich.
Dieses Stück ist als die „B-Seite“ von equilibrium konzipiert – ein Werk, das den
Tod aus biologischer und poetischer Sicht erforscht, vom Ursprung des Lebens bis zur
Zersetzung als Grundlage für neue Lebenszyklen. In Suicide Songs, sammeln wir nun die materiellen und konzeptionellen Überreste dieses Prozesses und verwandeln sie
in ein performatives Konzert, das sich mit der Erfahrung des Vergänglichen, des Ephemeren
auseinandersetzt.
Unser neues Stück verlagert den Fokus von Text auf Atmosphäre und erforscht nonverbale szenische Sprachen: Licht, Sound, Materie und praktische Körper.